PSI-Kategorie CODE 3 und CODE 4

Der neue Aufbau-Kurs: PAss PLUS - Prophylaxe bei Parodontitis-Patienten PSI CODE 3 und CODE 4

Annette Schmidt und Ulrike Wiedenmann bilden seit mehr als 10 Jahren die ZMPs für den zahnärztlichen Bezirksverband Oberbayern aus. Für diesen Aufbaukurs zur PAss ist es sinnvoll, die deutschen Inhalte und Regeln umzusetzen. Deshalb haben wir uns für diese Kombination entschieden.

„Spielen“ Sie mittlerweile mit dem Basis-Wissen?
Aufbau von Zahn und Zahnhalteapparat, Speichel, Plaque-Phasen, bakterielle und chemische Säureangriffe, Lebensspuren im Mund: Abrasionen, Attritionen, Rezessionen, Wirkstoffe wie CHX und Fluoriden, Hand- und elektrische Zahnbürsten, Mundhygiene-hilfsmittel, häusliche Fluoridierungsmöglichkeiten, Speichelanregendes …

„Leben“ Sie authentisch Ihr praktisches Können?
Rücken-wohltuende Sitzpositionen, sichere Abstützungen, entspannte Patientenlagerung, gezielter Einsatz von Sonden, Scalern, Küretten, Schall- und Ultraschallgeräten, Politur pasten, -bürstchen/-kelche, Wirkstoff-Therapien.

Zweimal JA? Wunderbar! SIE sind in diesem viertägigen Kurs richtig: Werden Sie zum „Rattenfänger“ Ihrer Patienten! Ziehen Sie sie in Ihren Bann! Lassen Sie Ihre Patienten erleben, welche positive Wirkung von Ihrer Therapie-Sitzung ausgeht! Binden Sie diese „lebenslang an sich“ (! in der Unterstützenden Parodontal-Therapie). Spüren Sie Ihren Erfolg für die Praxis!

Fast jeder zweite „50plus-Patient“ hat eine Parodontitis. Wir wissen: Der Parodontitis-Patient hat „für immer“ eine bakterielle Halteapparat-Erkrankung. Unsere Patienten wollen eher der Werbung glauben: … eine Zahnfleisch-Erkrankung…

Wie informieren wir unsere Patienten? Wie werden sie Entscheidungs-fit? Was sind wichtige Strategie-Schritte? 

Lernen und trainieren Sie die Grundlagen einer Parodontitis-Erhaltungs-Prophylaxe:

  1. Erkennen und erklären Sie das Krankheitsbild einer Parodontitis (PSI 3 und/oder PSI 4, Röntgenbilder, erster Blick in den Mund)!
  2. Verstehen und üben Sie die Vorbehandlungs- und die Paro-Erhaltungs-Prophylaxe (UPT) mit den passenden Mundhygiene- und Risko-Indizes: wann PBI/SBI, wann GBI? Wann QHI/API, wann PCR? Wann DMF/T, wann RCI?
  3. Motivieren Sie Ihre Patienten, ihren inneren Schweinehund zu überwinden und mit einem neuen täglichen „Routine-Programm“ zu beginnen: Mundhygiene mit Hingabe, Interdentalraumhilfsmittel, Fluoridierung Wurzeloberflächen, Zahnhalskaries-Prävention!
  4. Setzen Sie die Parodontitis-Erhaltungs-Prophylaxe mit Anamnese, CHX-Cocktail, Befundung, Biofilm-Management (Ultraschall- und Schallscaler, Sondierung und Instrumentation mit Politur, LPW mit Glycin, Erythritol und/oder Trehalose) sowie Wirkstoff-Therapien zuerst am Phantom und dann gegenseitig um!
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