10. INTERNA der DGÄZ: Ästhetik bei schwierigen Voraussetzungen - DGÄZ - Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin e.V.

10. INTERNA der DGÄZ: Ästhetik bei schwierigen Voraussetzungen

DGÄZ-Pressemeldung vom 23.01.2014

 Die beliebte Mitglieder-Veranstaltung der DGÄZ – die sogenannte INTERNA – feiert in diesem Jahr ihr 10. Jubiläum und hat sich aus diesem Anlass ein besonders herausforderndes Thema gestellt: Ästhetik im PA-vorgeschädigten Gebiss. Am 9. und 10.Mai 2014 stellen Zahnärzte und Zahntechniker in Westerburg Konzepte vor, die sich bereits bewährt haben, und liefern vielfältige anwendungsorientierte Anregungen für Praxis und Labor. „Wir sind im Alltag leider nicht von gesunden Musterpatienten umgeben, deren orale Situation wir mit ein paar profunden Tricks in Funktion und Ästhetik optimieren können“, sagt DGÄZ-Präsident Prof. Dr. mult. Robert Sader. „Der Alltag sind eher komplexe Fälle. Es sind Patienten, die oft zu spät zahnärztliche Hilfe einfordern, die unter situations-verschärfenden Allgemeinerkrankungen leiden, aber eben auch solche, die im Leben andere Prioritäten setzen als Mund-gesundheit. Sie werden für uns zu einer Herausforderung – nicht zuletzt, weil es im Ergebnis auch noch unsichtbar und gelungen aussehen soll. Wir widmen die bevorstehende 10. INTERNA deshalb genau solchen Aufgabenstellungen – und allen Kolleginnen und Kollegen aus Zahnmedizin und Zahntechnik, die solche Herausforderungen immer wieder erfolgreich meistern!“

Die Referenten der Tagung kommen daher fast alle aus der Praxis. Tagungsleiter und Organisator ZA Wolfgang M. Boer hat für das Anderthalb-Tage-Programm sehr verschiedene Blickwinkel kombiniert und liefert damit ein Erfahrungspaket, das die Thematik rundum betrachtet und damit das eigene Entscheidungspotential um viele spannende Facetten erweitert. ZA Boer: „Das PA-vorgeschädigte Gebiss ist, das zeigen viele Studien, in Deutschland weit verbreitet – mit noch steigender Tendenz. Und es führt uns oft an unsere Grenzen, wenn wir einen ästhetischen Anspruch an unser Behandlungskonzept haben. Genau diesem Moment werden wir uns widmen: Was geht, was davon ist sinnvoll, und wann müssen wir Kompromisse eingehen?“ Zu den fachlichen Stichworten gehören beispielsweise minimalinvasives Vorgehen, chirurgische und nichtchirurgische Wege, orthodontische Techniken und Implantologie. „Zu den Vorträgen kommen erstmals zwei spannende Angebote, die auf die Teilnehmer zurückgehen bzw. ihre Expertise provozieren“, sagt ZA Boer. Das eine ist eine Präsentation von ausgewählten Fall-Lösungen aus dem DGÄZCurriculum Zahntechnik, die von Zahnärzten und Zahntechnikern gemeinsam entwickelte und als empfehlenswert erwiesene Behandlungskonzepte aufzeigen. Das andere: „Wir fragen unsere Teilnehmer zusammen mit unserem Referenten Dr. Oliver Brendel aus Sindelfingen: Wie hätten SIE entschieden? Dabei steht ein besonderer PA-Fall im Blickpunkt und wir sind sehr gespannt, welche Vorschläge und Anregungen aus dem diskussionsfreudigen Kreis unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen. Auf jeden Fall wird es hilfreich werden: Die Vielfalt der Möglichkeiten der modernen Zahnheilkunde sind zwar ihr Reichtum – aber auch eine Herausforderung an die Praktiker. Die INTERNA wird Kriterien liefern, die die Entscheidungen erleichtern.“

Das PA-vorgeschädigte Gebiss ist ein Klassiker in unseren Praxen und stellt hinsichtlich der Ästhetik hohe Erwartungen an Zahnarzt und Zahntechniker, so ZA Wolfgang M. Boer, Pressesprecher der DGÄZ und Tagungsleiter der INTERNA.

Pressekontakt

Pressereferentin und -Sprecherin
Barbara Ritzert, ProScience Communications
030 / 3082-4682
info@zahndienst.de


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