Die Kunst, ein schönes Lächeln zu erschaffen Veneers als Schwerpunktthema der diesjährigen INTERNA: hochkarätige Fachtagung der Ästhetisch Funktionellen Zahnmedizin - DGÄZ - Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnmedizin e.V.

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Die Kunst, ein schönes Lächeln zu erschaffen Veneers als Schwerpunktthema der diesjährigen INTERNA: hochkarätige Fachtagung der Ästhetisch Funktionellen Zahnmedizin

DGÄZ-Pressemeldung vom 26.04.2013

Zum achten Mal fand in Westerburg die INTERNA statt: Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ). Mit etwa 2.200 Mitgliedern ist sie eine der größten wissenschaftlichen Gesellschaften der Zahnmedizin.

Schwerpunktthema waren in diesem Jahr Veneers und die verschiedenen Arten ihrer zahntechnischen Herstellung. Diese hauchdünnen Keramikschalen dienen nicht nur, wie man allgemein denken könnte, der Verschönerung. Sie erfüllen darüber hinaus vielfältige funktionelle Zwecke. So können heute mit Veneers häufig Kronen vermieden und damit gesunde Zahnsubstanz erhalten werden. Während für eine klassische Krone bis zu 60% des Zahnes abgeschliffen werden musst, wird für die Präparation eines Veneers nur bis maximal 18% Zahnsubstanz geopfert. Die Fachleute sprechen hier von minimalinvasivem Vorgehen. Der Vorteil für uns als Patienten liegt auf der Hand, da Zähne nun einmal nicht nachwachsen. Obwohl diese Verblendschalen nur hauchdünn sind, verhalten sie sich, einmal mit dem Zahn verklebt, genau wie eigener Zahnschmelz und können dadurch auch dessen Funktion wieder übernehmen. So kann abgeknirschte Zahnsubstanz ersetzt werden und verlorengegangene Führungsfunktionen wiederhergestellt werden.

In der heutigen stressbeladenen Zeit kompensieren immer mehr Menschen ihre Belastung dadurch, dass sie im Schlaf mit den Zähnen knirschen. Nicht umsonst sagt der Volksmund: „Man muss sich durchbeißen“, oder „Man muss die Zähne zusammenbeißen.

Eine steigende Anzahl von Kiefergelenkerkrankungen, die vielfältige Schmerzsymptome nach sich ziehen können, sind die Folge. Konnte früher der Zahnarzt hier nur helfen, indem er das Gebiss aufwendig mit Kronen restaurierte, kann er heute – unter optimaler Schonung gesunder Zahnsubstanz – durch hauchdünne Veneers wieder eine für das Kiefergelenk optimale Bisssituation herstellen.

Jeden von uns erfüllt das handwerkliche Können der großen deutschen Porzellanmanufakturen mit Respekt. Wenn man sich nun diese Arbeit in den Größenverhältnissen eines Uhrmachers vorstellt, hat man einen ungefähren Eindruck davon, welch ungeheures kunsthandwerkliches Können dazu gehört, winzige Keramikschalen anzufertigen, die ganz individuell, farblich und ästhetisch, speziell für den einzelnen Patienten gefertigt werden.

Das handwerkliche und künstlerische Können der international renommierten Referenten war überaus beeindruckend. Nicht umsonst ist Deutschland im weltweiten Vergleich immer noch führend. Auf der Interna wurde anschaulich gezeigt, wie viel Know-how notwendig ist, um das Gütesiegel „Made in Germany“ zu rechtfertigen: In dieser Liga kann Billig-Zahnersatz aus dem Ausland nicht mitspielen.     

Das Fachpublikum aus anerkannten Spezialisten für Ästhetische Zahnheilkunde war der Einladung des Organisators, Zahnarzt Wolfgang-M. Boer, und des Präsidenten der Gesellschaft, Prof. Dr. mult. Robert Sader, gefolgt. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war, wie jedes Jahr, die Vergabe des mit 2.500 € dotierten Förderpreises „Young-Esthetics“. Er soll junge Talente im Bereich der Ästhetischen Zahnheilkunde zu besonderen Leistungen motivieren. Wolfgang-M. Boer: „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, den Nachwuchs zu fördern. Deshalb ist dieser Preis nicht nur für Zahnärzte, sondern auch für -techniker gedacht. In diesem Jahr ging die Auszeichnung an Zahnärztin Dr. Ha Vy Hoang Do aus Radolfzell.

Dass eine derart hochkarätige Wissenschaftstagung in Westerburg ihre Heimat gefunden hat, ist vor dem unermüdlichen Engagement von Dr. Diether Reusch zu verdanken, dem Ehrenpräsidenten der DGÄZ.

 Das komplette Programm der INTERNA finden Sie auf der Website www.dgaez.de.

 Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetische Zahnheilkunde (DGÄZ) – Kurzportrait

Die DGÄZ ist ein unabhängiger Zusammenschluss hochqualifizierter Spezialisten: Sie vereinigt über 2.200 Zahnärzte, Hochschullehrer, Dentaltechniker, Fortbildungsinstitutionen und Unternehmen der Dentalindustrie. Diese setzen sich aktiv dafür ein, die Ästhetik in der Zahnheilkunde zu fördern.

 Gegründet 1991, ist die DGÄZ seit 2005 Mitglied des internationalen Dachverbandes International Federation for Esthetic Dentistry (IFED). Höchste wissenschaftliche Anerkennung erfuhr sie mit der Aufnahme und einem Vorstandssitz in der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK). Seit 2002 arbeitet sie mit der EUROPEAN DENTAL ASSOCIATION (EDA) eng zusammen.

Die DGÄZ ist Bindeglied zwischen Wissenschaft und Praxis: Ihre Fortbildungen, Kongresse und Publikationen werden auch international viel beachtet. In klarer Abgrenzung zur „Kosmetischen Zahnheilkunde“ folgt sie keineswegs kurzfristigen Trends unter subjektiven Aspekten und mit reversiblen Maßnahmen. Der Verschönerungsaspekt ist ihr weder Auslöser der Intervention noch vordergründiges Ziel. Er ist vielmehr zwingende Folge einer medizinischen Indikation, die unter den Aspekten der Ästhetischen Zahnheilkunde behandelt wird und das Kausystem nach dem Vorbild der Natur wieder herstellt. Form folgt Funktion (und nicht umgekehrt) mit dem Ziel eines harmonischen Ganzen.

www.dgaez.de. www.dgaez-spezialisten.de.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an den unten aufgeführten Pressekontakt oder an

Zahnarzt Wolfgang M. Boer
Pressesprecher der DGÄZ

Tel:    +49 (0)2251-781020
Fax:   +49 (0)2251 781018
Mail:   wolfgang.boer@t-online.de

Young Esthetics Preisträgerin Zahnärztin Dr. Ha Vy Hoang Do aus Radolfzell mit Herrn Dr. Reusch, Prof. Sader und Herrn Boer

Pressekontakt

Antonie Schweitzer
pr-cologne
Ehrenstraße 18
50672 Köln
(0)221 250 8993
(0)221 250 8994
antonie.schweitzer@pr-cologne.de


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