11. INTERNA der DGÄZ: „Implantat und Funktion“

Was stört das Implantat, was ist eigentlich Ästhetik, was klappt und was nicht bei der Okklusion – und kann CAD/CAM-Implantologie eigentlich auch „Funktion“? Die 11. INTERNA der DGÄZ, traditionell in Westerburg und in diesem Jahr am 15. und 16. Mai, hat ein Thema in den Blickpunkt gestellt, das als hoher Risiko-Faktor für implantologischen Misserfolg und nicht zuletzt Implantatverlust gilt: die Funktion. „Genauer: Wir wollen zeigen, was hinsichtlich der Funktion zu beachten ist, damit es eben kein Misserfolg wird“, sagte Prof. Dr. mult. Robert Sader, Präsident der DGÄZ. „Die Implantologie hat ihre speziellen Bedürfnisse, die von vielen Faktoren wie Biologie, Medizin, Mechanik, Werkstoffkunde und weiteren geprägt sind. Unsere Referenten aus Wissenschaft, Praxis und Zahntechnik verfügen über langjährige Erfahrung in diesem Segment und haben auch ihre eigene Lernkurve hinter sich. Daran wollen wir unsere Tagungsbesucher teilnehmen lassen.“ Auch die Ästhetik steht mit auf der Agenda und wird einer kritischen Betrachtung unterzogen, wie Zahnarzt Wolfgang M. Boer, Pressesprecher der DGÄZ und Tagungsleiter der INTERNA berichtet: „Es ist bemerkenswert, wie verschieden die unterschiedliche Fachkompetenz die Ästhetik von implantatgetragen Frontzahnkronen bewertet. Diese Region ist gewisserweise das Schaufenster des Gesichts, deshalb spielt die Ästhetik, neben der Funktion, hier eine herausragende Rolle. Zugleich ist die Oberkieferfront oft eine deutliche Herausforderung an den Implantologen durch ungünstiges Angebot an Hart- und Weichgewebe. Wir müssen also abwägen, auch im Sinne der Patienten, was zahnmedizinisch, zahntechnisch, funktional und auch optisch notwendig, sinnvoll und erfolgversprechend ist.“ Wie immer, wird auch den Erfahrungen und der Expertise der Zahntechniker ausführlich Raum gegeben, beispielsweise wird ZTM Andreas Kunz, Berlin, zeigen, wie schwierig die Wahl der Versorgungskonzepte im Hinblick auf die Kaubelastung auf Implantaten ist, denn, das greift zuvor Dr. Markus Schlee, Forchheim, aus zahnärztlicher Sicht auf: Überlastung beispielsweise gilt als Risikofaktor für Misserfolg. Ob das tatsächlich immer so ist und warum sie das Implantat „stört“, wird ausführlich dargestellt. „Wir freuen uns auf die vielen vor allem praktisch erfahrenen Referenten – nicht zuletzt hier auch auf unser DGÄZ-Ehrenpräsident Dr. Diether Reusch. Kollege Reusch hat von Anbeginn an Funktion und Ästhetik als Gemeinsamkeit betrachtet und nicht nur jahrelang dazu geforscht, sondern auch seine Erfahrungen in nicht mehr zählbaren Kursen weitergetragen. Wir sind sehr glücklich, eine Essenz daraus für die INTERNA-Besucher vorstellen zu können, Dr. Reusch wird funktionierende und vor allem auch nicht-funktionierende okklusale Konzepte präsentieren und damit eine Art Leitfaden für die eigene Praxis und das kooperierende Labor!“

Noch bewerben: Young Esthetics-Förderpreis 2015

Noch bis 31. März dieses Jahres können sich Nachwuchs-Zahnärzte und –Zahntechniker für den im Juni 2015 bereits zum 9. Mal überreichten Förderpreis „Young Esthetics“ bewerben. Wolfgang M. Boer, Initiator dieser Auszeichnung, lädt Zahnärztinnen/Zahnärzte (bis fünf Jahre nach Erlangung der Approbation) und Zahntechniker/innen (bis fünf Jahre nach Erlangen des Gesellenbriefes) herzlich dazu ein, eine sowohl in Ästhetik als auch Funktion gelungene Gesamt-Rehabilitation für den dotierten Förderpreis anzumelden (Voraussetzungen auf www.dgaez.de Bereich „Wissenschaftsförderung“). „Wir sind immer wieder enorm beeindruckt, wie sehr die junge Generation die Verbindung von Ästhetik und Funktion verstanden hat“, sagt Zahnarzt Boer, „denn was wir an Einsendungen erhalten, zeigt ein hohes medizinisches und technisches Verständnis. Das freut uns nicht zuletzt mit dem Blick auf die Patienten: Letztlich ist das genau das, was sie sich wünschen, wenn eine zahnmedizinische Rehabilitation ansteht. Wir von der DGÄZ sind deshalb auch ein wenig stolz darauf, dass die langjährige Arbeit unserer wissenschaftlichen Fachgesellschaft solche erfreulichen Früchte trägt.“

Infos & Anmeldung zur INTERNA finden Sie hier.

Pressekontakt

Barbara Ritzert

Pressereferentin

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